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Deportation
[ ] 16.05.2009, 14:50

Eine ehemalige Bewohnerin von Balzer berichtet über die Deportation:

Es waren die Tage vom 27. Bis 30. August 1941, als endlich viele für den Kampf ausgerüstete Soldaten durch die Straßen Balzers zogen. Sie belegten eine Schule nach der anderen. Trotzdem träumten Schüler und Lehrer vom Beginn des neuen Schuljahres am 1. September. Alle ahnten Schlimmes, doch niemand wusste, was es sein würde. Erst am Sonntagmorgen, dem 31. August, verdichteten sich die Gerüchte. Sie waren unheimlich und wurden zuerst flüsternd von Ohr zu Ohr weitergegeben. Dann steckte der Briefträger die Nachricht in die Briefkästen, die Nachricht mit dem Erlass des Obersten Sowjets vom 28. August in riesigen Lettern. Die Menschen waren zunächst fassungslos. Im Nu verschwanden Gardinen und Vorhänge von Fenstern und Türen. Zusammen mit dem Bettzeug und ähnlichen Sachen wurden sie der Mitte der Stube zusammengepackt. Doch niemand wusste, wie es weitergehen sollte. Der Schock saß zu tief in den Gliedern. Erst als die letzten aus dem Wald nach Hause gekommen waren, fand man sich wieder einigermaßen. Aber es war eine trügerische Ruhe vor der schlaflosen Nacht. Sehr bald hatte man begriffen, dass es unmöglich war, den Abtransport in kürzester Zeit durchzuführen. Obwohl man die Stadt vorsorglich in sieben Rayons aufgeteilt hatte, vergingen doch Tage, bis die Karawanen mit Ochsen und Pferden und später mit Traktoren, Lastwagen und Bussen Balzer verlassen hatten, der Arbeitstraße entlang über die Brücke nach Achmat am Wolgaberg, von wo aus sie mit Schleppkähnen nach Uwek gebracht wurden. Die Weiterfahrt in die Ungewissheit erfolgte in Güterwagen mit 40-43 Mann pro Wagon. Da die Züge von bewaffneten Soldaten begleitet wurden, erwuchs aus der Ungewissheit bald die Überzeugung, dass es sich um eine Reise auf Leben und Tod handelte.


(HB 1955, S. 108; HB 1967/68; HB, 1985-89, S. 88; Kirche, ev. Teil, S. 193)

Категория: Мои файлы | Добавил: salesowez
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